Kürbis-(Konfitüre) aufs Brot – (verspäteter) Teil 5 meiner Kürbiswoche

Kürbis-Konfitüre_Artwork
Hallo Ihr Lieben,

Oha, aufmerksame Leser haben es evtl. am Freitag gemerkt … zu einer klassischen Woche gehören ohne Wochenende 5 Tage und nicht bloß 4. Das wiederum bedeutet, dass ich euch noch einen fünften und letzten Teil meiner Kürbiswoche schulde!

Leider habe ich es Freitag und gestern vor lauter Vorbereitungen für das gestrige Kölner-Vor-Blogst-Treffen (Bericht folgt) aber nicht mehr geschafft meinen Beitrag fertigzustellen. Es gab nämlich noch eine kleine Überraschung für die Teilnehmerinnen, die ich zusammen mit der anderen Nathalie von Kitchencloud vorab fabriziert habe…

So, nun aber zu meinem heutigen und letzten Kürbis-Thema für diese Woche.

Nachdem ich bereits zu Beginn der Woche erzählt hatte, was ich aus der einen Hälfte meines Hokkaido-Kürbis gemacht habe (nämlich Röstis), wurde die andere Hälfte zu einer leckeren Konfitüre verarbeitet … Dazu muss ich sagen, dass ich dieses Rezept von einer anderen lieben Blogger-Kollegin geklaut habe und zwar von Nicole vom Kreativsein-Blog. Ich fand die Idee aber so genial, dass ich das hier unbedingt auch noch mal wiedergeben wollte… Weiterlesen

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Knusprig-krosse Kürbis-Bruschetta oder Twitter-Party-Katerfrühstück – Teil 4 meiner Kürbiswoche

Artwork Bruschetta_01

Hallo ihr Lieben,

Huch, schon so spät! Das hätte nicht passieren dürfen, aber leider hatte ich heute so viel um die Ohren, dass ich kaum zum Bloggen gekommen bin. Daher kommt der Beitrag Nr. 4 zu meiner Kürbiswoche heute leider etwas verspätet…

Ok, Ok, vielleicht ist das auch noch der Kater, von der gestrigen Blogst-Twitterparty, der Schuld ist. Da ging es schließlich hoch her und es war meine erste Twitterparty überhaupt. ;-) Um ehrlich zu sein konnte ich mir bis vor kurzem überhaupt nicht vorstellen, was eine Twitterparty eigentlich überhaupt ist, aber seit gestern bin ich da schlauer.

Auf jeden Fall ist es eine kommunikative Runde in der virtuell viel gequasselt bzw. getippt wird… Bei der Twitter-Party zur Blogst Blogger-Konferenz 2013, die dieses Jahr im Unperfekthaus in Essen stattfindet, ging es darum, dass sich die Teilnehmer schon einmal vorab vernetzen und vorstellen können und es wurden wichtige Fragen geklärt, wie z. B. was man auf jeden Fall vor Ort dabei haben sollte.  Weiterlesen

Kürbis-Suppe(nkasper) – Teil 3 meiner Kürbiswoche

Artwork_Suppe
Hallo Ihr Lieben,

Es ist soweit, Teil 3 meiner Kürbiswoche ist fällig und natürlich habe auch ich, wie schon so viele andere vor mir, eine Kürbissuppe gekocht. Sie ist ja aber auch sooo lecker! :-)
Generell kann ich sagen, dass ich zum Suppenkasper (oder zur Kasperine; falls es dieses Wort gibt) mutiere sobald es draußen etwas kälter wird. Besonders gerne mag ich auch selbstgemachte französische Zwiebelsuppe oder Hühnersuppe, da sie bekanntermaßen schon bei der leichtesten Kränkelei helfen… Weiterlesen

Jetzt gibt’s was auf den Kürbis – Meine persönliche Kürbiswoche

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Hallo ihr Lieben,

nun gibt es, wie bereits bei Twitter schon angedroht „was auf den Kürbis“. Ich habe in den letzten beiden Wochen ein paar (überwiegend kulinarische) Kürbis DIY’s vorbereitet, da ich nach meinem schmerzlichen Abscheid vom Sommer plötzlich schlagartig in einen Kürbiswahn verfallen bin. Nun möchte ich euch in dieser Woche daran teilhaben lassen und werde in den kommenden Tagen ein paar Beiträge dazu posten. ;-)

Angefangen hat alles mit meiner Bio-Kiste, die ich seit einiger Zeit begeistert nach Hause geliefert bekomme und in der immer wieder ganz tolle Obst- und Gemüsesorten sind, die ich sonst nicht unbedingt kaufen würde. Aber ich finde es toll auf diese Weise ganz viel Neues kennenzulernen und auch eine Menge neuer Rezepte auszuprobieren. Kürbis habe ich allerdings schon immer gemocht, nur war ich meistens zu faul ihn selbst zuzubereiten, da ich es dann doch immer einigermaßen aufwendig fand.

Nun ja, wie der Zufall es so wollte, war in einer meiner letzten Kisten ein Hokkaido Kürbis dabei, woraufhin ich gleich begeistert Rezepte gesucht habe, um zu erfahren was man außer Kürbissuppe noch so alles damit machen kann. Eine wunderbare Idee kam mir durch eine Freundin, die ein paar Tage zuvor in einem schnieken Restaurant war und dort Kürbis-Röstis mit gebeiztem Lachs gespeist hat. Und ich dachte: „Das bekomme ich auch hin!“ (ok, allerdings ohne das Beizen, weil mir das mit einer Wartezeit von bis zu 48Std. dann doch etwas lange gedauert hätte… ;-)). Weiterlesen

Very british – Zukunftsreisen und Scones mit Konfitüre und Curd

Sooo ihr Lieben,

Nun kommt nach dem gelben Minion Kuchen Teil 2 meiner sommerlichen Back-Exkursion.

Ein weiterer Grund, warum ich neben dem Sommerloch ein wenig Blogfaul war, ist eine wunderbar schräge britische Fernsehserie, die einige von euch sicher kennen und die mir erst vor einigen Wochen wirklich bewusst wurde… Die Rede ist von Doctor Who, dem verrückten zeitreisenden Kerl, der im Laufe der Zeit von unterschiedlichsten Personen verkörpert wird (mein Favorit ist David Tennant) und der die merkwürdigsten Dinge zwischen Raum und Zeit erlebt. Dank meinem Online-Filmabo habe ich mich jetzt schon durch mehrere Staffeln geschaut und der Humor ist neben vielen Folgen, von denen einige etwas kitschig, die meisten aber tasächlich recht spannend sind, das was mir am besten gefällt. Very british! Und im Originalton natürlich wie immer viel besser!

Genauso verrückt wie der Humor, ist die Tatsache, dass ich von dieser Serie zur Zeit so gefesselt bin, da ich eigentlich kein Science Fiction Typ bin. Aber ein Britischer Humor-Typ war ich tatsächlich schon immer… Vielleicht erklärt es das.

Im Zuge meines Serienwahns sind mir dann noch ein paar tolle Rezepte für britsche Scones und Brombeerkonfitüre mit Rosmarin aus der Living at Home (08/2013) in die Hände gefallen und ich habe mich gleich ans Backen und Marmelade einkochen begeben… Verrückt, da ich tatsächlich im Alter von 30 Jahren mein allererstes Glas Marmelade selbst gekocht habe und befunden habe, dass ich mit dieser Fähigkeit sicher mal irgendwann Mutter des Jahres werden kann, so denn ich denn irgendwann Kinder habe.

Da mein Scones Vorrat aber meiner Meinung nach neben der tollen selbstgemachten Marmelade auch noch einen anderen, typisch britschen Aufstrich brauchte, habe ich mich entschlossen unbedingt noch Lemon Curd machen zu müssen, da ich wie bei vielen anderen Sachen auch hier total auf diesen herrlich zitronigen Geschmack stehe. Zum Glück fiel mir ein, dass ich auf dem tollen Blog vom Backbuben vor einiger Zeit mal ein Rezept dafür gesehen habe. Wunderbar und sooo lecker.

Hier nun Fotos und Rezepte meiner britischen Phase:

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Joghurt-Scones
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
60 g Zucker
Salz
120 g weiche Butter in Flöckchen
2 Eier (Kl. M)
fein geriebene Schale von 1 Biolimette
250 g Vollmilchjoghurt
1 Eigelb (Kl. M)
1 El Milch

Mehl, Backpulver, 40 g Zucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel vermengen. Butter, Eier, Limettenschale und Joghurt dazugeben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den fertigen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2,5 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher oder Dessertring (ich habe ein Glas verwendet) ca. 12 Kreise aus dem Teig stechen.

Backofen auf 190 Grad (Umluft 170 Grad) vorheizen. Das Eigelb mit 1 El Milch verquirlen. Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech platzieren, mit der Eiermilch bestreichen und mit 20 g Zucker bestreuen. Nun die Scones auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen. Kurz abkühlen lassen und am besten noch lauwarm mit Frischkäse oder Butter und Brombeeraufstrich genießen.

Die Scones können auch sehr gut eingefroren werden und vor dem Verzehr kurz für 5-10 Minuten unaufgetaut im Ofen erwärmt werden. So schmecken sie fast wie frisch gebacken und ihr habt länger etwas davon.

Brombeerkonfitüre mit Rosmarin
(für 4 Gläser à 250g)
1,2 kg Brombeeren

3 kleine Stiele Rosmarin
8 Stiele Zitronenverben
(oder Zitronenmelisse)

500 g Gelierzucker 2:1
1-2 Päckchen Zitronensäure

Brombeeren waschen und verlesen. Früchte in eine Rührschüssel geben und mit dem Stabmixer pürieren. Anschließend das Püree durch ein feines Sieb streichen (ergibt ca. 1 kg Püree). Rosmarinblättchen und Zitronenverbeneblätter von den Stielen zupfen. Beide Kräuter getrennt voneinander fein hacken. (da Zitronenverbene schwer zu bekommen ist, habe ich stattdessen Zitronenmelisse verwendet)

Das Fruchtpüree, den Rosmarin, Gelierzucker und Zitronensäure in einen großen Topf geben und verrühren. Masse unter Rühren aufkochen und bei starker Hitze 3 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei weiter rühren. Gehackte Zitronenmelisse unterrühren und dann eine Gelierprobe machen: dafür einige Tropfen Fruchtmasse auf eine kalte Untertasse geben. Wird diese nicht nach kurzer Zeit fest, dann das Ganze weitere 2-3 Minuten unter Rühren kochen lassen und ein zweites Päckchen Zitronensäure unterrühren. Eventuell entstandenen Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen und den heißen Brombeeraufstrich sofort randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen. Fest verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen, damit sich ein Vakuum bilden kann. Die Gläser danach wieder umdrehen und komplett auskühlen lassen.

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Lemon Curd (à la Backbube)
4 Eigelb
225 g Zucker
185 ml Zitronensaft
120 g gewürfelte Butter
1 Prise Salz
1 1/2 EL abgeriebene Zitronenschale

Eigelbe & Zucker in einer großen Schüssel mehrere Minuten aufschlagen, bis die Masse dick und hell wird. Den Zitronensaft daruntergeben und das Ganze in einen Edelstahltopf umfüllen (Ihr solltet nach Möglichkeit keinen Aluminiumtopf verwenden, er kann mit dem Zitronensaft und dem Eigelb reagieren!)

Nun die Mischung bei geringer Hitze langsam erwärmen und währenddessen ständig mit einem Holzlöffel umrühren, bis sie eindickt. ACHTUNG: Nicht kochen lassen, sonst gerinnt die Masse! Mit einem Schneebesen die Butter Würfel für Würfel unterrühren, dann das Salz & die Zitronenschale dazugeben. Das Ganze so lange weiter erhitzen, bis es eine puddingähnliche Konsistenz annimmt.

Zum Schluß das fertige, noch warme Lemon Curd vom Herd nehmen, in Gläser umfüllen und diese fest verschließen. Im Kühlschrank hält es sich so für mehrere Wochen.

Ich hoffe, dass der Geschmack euch auch so „amused“ wie mich :-)

Liebe Grüße

Nathalie