Olympus Photography Playground in Köln oder wie Blogger wieder zu Kindern werden

Hallo Ihr Lieben,
Jetzt ist es schon wieder ein paar Tage, genau genommen gute zwei Wochen, her, dass ich bei einem echt tollen Event dabei sein durfte. Die Rede ist vom Olympus Photography Playground auf dem Jack in the Box Gelände am alten Güterbahnhof in Köln Ehrenfeld, der im Rahmen der PHOTOKINA Messe organisiert wurde. Falls ihr euch noch fragt was das ist, es handelt sich hierbei um eine interaktive Ausstellung mit Installationen verschiedener, internationaler Künstler, die sich mit Kameras (sponsored by Olympus) begehen, erleben und natürlich auch fotografieren lässt. Und das Beste daran ist, dass das Ganze kostenlos ist und noch bis zum 5. Oktober andauert. Wer also noch nicht da war, sollte das spätestens nachdem sie/er meinen Post hier gelesen hat tun, denn das Ganze ist ein absoluter Riesenspaß.

PhotographyPlayground_intro

Nun aber zu meinem ganz persönlichen Erlebnis auf und mit dieser tollen Ausstellung:
Anfang September erfuhr ich von einigen lieben Blogger-Kolleginnen aus Köln, dass es eine Einladung zur Vernissage am 10. September von Athenea und Simon von WE ARE CITY, dem virtuellen City-Guide von Kölnern für Kölner, gegeben hatte.  Sie hatten dafür gesorgt, dass speziell Kölner Blogger, neben einigen anderen ausgewählten Gästen, die Möglichkeit bekommen sollten diese tolle Ausstellung als Erste zu besichtigen und zu erleben.

So kam es, dass ich mich an besagtem Termin und Ort mit einigen anderen bekannten und bisher unbekannten Kölner Bloggern zu einem Meet & Greet auf der Ausstellung traf und auch Athenea und Simon von WE ARE CITY endlich mal kurz persönlich kennenlernen konnte. Dort angekommen konnte man sich im Eingangsbereich gegen Vorlage eines Personalausweises kostenlos eine der neuen Olympus PEN Kameras ausleihen und damit das Innen- und Außengelände der Ausstellung erkunden.

Das erste Kunstwerk, dem wir wohl alle gleichermaßen verfallen waren und das sofort ins Auge fiel war die Installation SUBMERGENCE der Künstlergruppe SQUIDSOUP. Eine Art Meer aus Lichterketten mit 8.064 LEDs, die von der Decke hängen und die immer in unterschiedlichen Farben und Abfolgen beleuchtet werden. Als Besucher konnte man komplett darin eintauchen, hindurchlaufen oder einfach verweilen und die Lichter beobachten. Wir haben hier eine Menge Fotos geschossen und konnten besonders die Art-Filter ausprobieren, die die Olympus PEN Kameras bieten und einige von uns waren nur schwer wieder aus dem Lichtermeer hinauszubewegen …
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Danach ging es dann zusammen mit meinen lieben Mit-Bloggerinnen Maren von Minza will Sommer, Bine von was eigenes und Sandra von Törtchen und andere Leckereien zur  Installation INFINITY ISLAND des irischen Künstlers MASER. Hier hüpften wir in bunt gestreifte Overalls und verschmolzen gleich darauf  mit der grafischen Struktur des Ganzen, bestehend aus roten, schwarzen und blauen Streifen auf weißem Grund. Die Muster sind für das Auge kaum zu erfassen und so verschwanden wir förmlich im Kunstwerk und  wir hatten viel Spaß dabei uns in immer ne Posen zu werfen um zu sehen oder eben nicht zu sehen wie diese auf dem Foto wirken.

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Eine weitere Installationen die mich und denke ich auch die anderen Blogger beeindruckt hat, war besonders das RESONANT GRID des Physikers MARCUS DOERING und des Komponisten und Klangkünstlers BEN LAUBER, das über eine Kamera die Bewegungen der Besucher aufnimmt und diese akustisch und optisch wiedergibt. So entsteht ein lebendiges, audivisuelles Kunstwerk, das sich immer wieder verändert.
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Besonders toll zum Fotografieren waren das Spiegelkunstwerk WHITE NOISE des Künstlers ERIK OLOFSEN aus Amsterdam und die Außen-Installation RING des Franzosen ARNAUD LAPIERRE. WHITE NOISE bezeichnet das vielen bekannte akustische weiße Rauschen, dass sich aus allen hörbaren Frequenzen zusammensetzt. Die Installation besteht aus von Laser geschnittenen Fragmenten aus glänzendem Stahl, vor denen sich der Betrachter spiegelt und sich in Pixel und ungleiche Teile aufteilt, ebenso wie alles andere was sich vor oder hinter dem Kunstwerk befindet. Dadurch entstehen ganz neue Perspektiven und Bildzusammensetzungen. RING funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip und ist ein von innen und außen begehbarer Ring aus Spiegelkuben, die die Umgebung reflektieren, verbinden und zergliedern. Die Wahrnehmung wird hier kaleidoskopisch in Puzzleteile zerlegt und mit jeder Bewegung des Betrachters neu angeordnet.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA WHITE NOISE/ERIK OLOFSEN
OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA RING/ARNAUD LAPIERRE

Eine ganz andere Art von Kunst ist die zum Mitmachen und Fratzen schneiden anregende COMMUNICATION PROSTHESIS von SASCHA NORDMEYER, die bei allen für viel Gelächter sorgte. Aber auch das überdimensionale Porträit SCHWARZZUGRAU vom deutschen Streetart-Künsters HENDRIK BEIKIRCH, das an der Außenwand des Austellungsgebäudes zu bewundern war, wurde von uns begeistert wahrgenommen, hier konnten die Besucher sogar in den ersten Tagen der Ausstellung noch beobachten, wie das Ganze fertiggestellt wurde.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA COMMUNICATION PROSTHESIS/SASCHA NORDMEYEROLYMPUS DIGITAL CAMERA SCHWARZZUGRAU/HENDRIK BEIKIRCHPhotographyPlayground_mood

Alles in allem kann ich nur sagen, dass es eine sehr schöne Vernissage mit vielen tollen Kunstwerken, netten Leuten, leckeren Snacks und guter Musik war und dass ich selten so viel Spaß hatte alles auszuprobieren. Daher sage ich Danke an WE ARE CITY, dass ich dabei sein durfte und auch an meine lieben Blogger-Mädels die die Ausstellung mit mir erkundet und mir einen sehr lustigen Abend beschert haben. Allen anderen kann ich nur sagen, dass ihr schnell noch an diesem Wochenende oder im Laufe der kommenden Woche bis zum 5. Oktober zum Photography Playground gehen solltet, denn es lohnt sich absolut.

Liebe Grüße

Nathalie

 

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2 Gedanken zu “Olympus Photography Playground in Köln oder wie Blogger wieder zu Kindern werden

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