Kürbis-(Konfitüre) aufs Brot – (verspäteter) Teil 5 meiner Kürbiswoche

Kürbis-Konfitüre_Artwork
Hallo Ihr Lieben,

Oha, aufmerksame Leser haben es evtl. am Freitag gemerkt … zu einer klassischen Woche gehören ohne Wochenende 5 Tage und nicht bloß 4. Das wiederum bedeutet, dass ich euch noch einen fünften und letzten Teil meiner Kürbiswoche schulde!

Leider habe ich es Freitag und gestern vor lauter Vorbereitungen für das gestrige Kölner-Vor-Blogst-Treffen (Bericht folgt) aber nicht mehr geschafft meinen Beitrag fertigzustellen. Es gab nämlich noch eine kleine Überraschung für die Teilnehmerinnen, die ich zusammen mit der anderen Nathalie von Kitchencloud vorab fabriziert habe…

So, nun aber zu meinem heutigen und letzten Kürbis-Thema für diese Woche.

Nachdem ich bereits zu Beginn der Woche erzählt hatte, was ich aus der einen Hälfte meines Hokkaido-Kürbis gemacht habe (nämlich Röstis), wurde die andere Hälfte zu einer leckeren Konfitüre verarbeitet … Dazu muss ich sagen, dass ich dieses Rezept von einer anderen lieben Blogger-Kollegin geklaut habe und zwar von Nicole vom Kreativsein-Blog. Ich fand die Idee aber so genial, dass ich das hier unbedingt auch noch mal wiedergeben wollte…

Man kennt Kürbis ja in vielen Varianten, aber als Marmelade? Ich muss zugeben, dass konnte ich mir zuerst kaum vorstellen aber ich kann sagen, dass ich vom Ergebnis doch sehr bedeistert bin!

Hier also das Rezept. Die Zutaten von Nicole habe ich allerdings etwa gedrittelt, da ich  nicht zu viel machen wollte, für den Fall, dass ich die Konfitüre dann doch nicht mag.
Meine Menge reicht für zwei Gläser à 250g.

P1050286Abbinder Foto

Kürbis-Konfitüre

Zutaten:
500g Hokkaido-Kürbis
350g Gelierzucker “2:1″
1 Biozitrone
10g frischen Ingwer
130 ml Orangensaft
70 ml Apfelsaft
1/2 Päckchen Vanillezucker
Mark einer halben Vanilleschote
1 Zimtstange
Zimtpulver

Kürbis waschen, aber nicht schälen, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Dann die Kürbiswürfel in einem Topf mit dem Gelierzucker mischen und etwa 1 Stunde zugedeckt ziehen lassen.

Die Zitrone auspressen, den Ingwer schälen und fein hacken. Danach Zitronensaft, Orangensaft, Apfelsaft, Ingwer, Zimtstangen und sowie das Zimtpulver und das Vanillemark zum Kürbis geben. Das Ganze langsam zum Kochen bringen, dabei regelmäßig rühren und dann leicht sprudelnd kochen lassen, bis der Kürbis weich wird.

Danach alles mit einem Pürierstab pürieren. Je, nachdem wie ihr die Konsistenz haben möchtet (mit oder ohne feine Stücke).

Nun die heiße Marmelade in mit heißem Wasser ausgewaschene Gläser mit Schraubverschluss füllen und fest verschließen. Damit sich ein Vakuum bilden kann, die Gläser ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen, dann umdrehen und weiter abkühlen lassen.

Wem Marmelade zu süß ist, für den habe ich noch einen anderen tollen Kürbis-Aufstrich, der mindestens genauso gut schmeckt. Dafür braucht ihr im Ofen gerösteten Kürbis, den ihr dann zu einem Püree verarbeitet, das geht so:

Aufstrich für Kürbis-Crostini

Zutaten:
1/2 Butternut-Kürbis
einige Blätter frischer Rosmarin
einige Blätter frischer Salbei
1-2 EL Ricotta oder anderer Frischkäse
Bio-Zitronenschale einer halben Zitrone
1 Prise Chiliflocken
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Den halben Butternut-Kürbis waschen, schälen, entkernen und in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden. Diese am besten in einer Schüssel oder auf dem Backblech mit Salz,  frisch gemahlenem Pfeffer, Rosmarin, Salbei und etwas Olivenöl vermischen, so dass sich die Gewürze gut verteilen. Dann die Scheiben gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und bei 190 Grad im vorgeheizten Ofen für 35-45 Minuten rösten.

Wenn die Kürbisscheiben dann abgekühlt sind, einen Teil davon zerstampfen und evtl. noch mal leicht mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Dann mit dem Ricotta oder Frischkäse vermengen, dabei die Zitronenschale und die Chiliflocken dazu geben. Nun die Kürbispaste auf geröstetem Land- oder Baguettebrot verteilen, mit angebratenen Salbeiblättern bestreuen und mit ein wenig Olivenöl beträufeln. Mjamm.

Übrigens: den restlichen gerösteten Kürbis könnt ihr z.B. auch in einem Salat oder aber einfach so essen. Schmeckt super!

Ich hoffe ich habe euch nun in den letzten Tagen ein paar leckere oder auch schöne Kürbis-Varianten gezeigt, die euch Lust auf mehr gemacht haben und die ihr vielleicht sogar nachmachen wollt. Falls ja, guten Appetit und Danke fürs Lesen. :-)

Liebe Grüße

Nathalie

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6 Gedanken zu “Kürbis-(Konfitüre) aufs Brot – (verspäteter) Teil 5 meiner Kürbiswoche

  1. Hallo Nathalie,
    ich bin begeistert…deine Marmelade sieht genauso lecker aus wie meine:-) Schönes Etikett hast du auf dem Glas!
    Danke noch einmal für die tolle Vorbereitung des Blogst Vortreffen in Köln. Die Überraschung ist dir und Nathalie von kitchencloud wirklich gelungen.Es war ein toller Nachmittag! Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen!
    Dir erst einmal einen schönen Sonntag!
    LG Deine Nicole

    • Danke, Danke und Danke… So, ich glaube jetzt habe ich auf alles Positive reagiert was du geschrieben hast liebe Nicole. ;-) Ich fand den Nachmittag gestern auch super-nett und hoffe, dass wir das mal nachholen! Einen schönen Sonntag zurück!

    • Auf jeden Fall lecker… Konnte es mir ja wie gesagt auch erst kaum vorstellen. ;-) Etwas anders als normale Marmelade, ist von der Konsistenz eher so wie ein Chutney, wie ich finde. Wie im Beitrag geschrieben habe ich mit meiner Menge von Zutaten zwei Marmeladengläser à 250g füllen können. Die Paste für die Kürbis-Crostini würde ich nach Bedarf anrühren und sofort verspeisen. Ansonsten denke ich, dass man damit auch gut ein bis zwei solcher Gläser füllen kann…

      • Das mit den zwei Gläsern habe ich wohl im Beitrag wohl überlesen. Jetzt erst mal zwei Gläser leer machen, dann kann ich das Rezept mal ausprobieren. Leider komme ich höchstens an den Wochenenden zum kochen… :(

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